6. Etappe Convent du Bischenberg - Mont Sainte Odile
© Hermann Brenner, Pirmasens
Pilgern im Elsass
Die   katholischen   Gefängnispfarrer   des   Elsass   und   die   "Association   des   Amis   de Saint   Jacques   en   Alsace"    organisierten   eine   Pilgerwanderung   im   Dezember   2008 von     Wissembourg     nach     les     Trois     Épis.     Das     Pilgern     sollte     dazu     beitragen Verbindungen   mit   den   Häftlingen   in   den   Gefängnissen   und   Menschen   "außerhalb" der   Gefängnisse   als   Geste   der   Brüderlichkeit   zu   verstehen.   Die   teilnehmenden Pilger     schrieben     deshalb     jeden     Abend     viele     Grußkarten     an     verschiedene Haftanstalten in ganz Frankreich. In   neun   Etappen   führte   der   Pilgerweg   von   Wissembourg,   zum   größten   Teil   auf dem   Elsässischen   Jakobsweg,   bis   zum   Abschluss   in   Les   Tois   Épis.   Die   Pilgergruppe bestand   aus   etwa   20   Personen   in   wechselnder   Besetzung.   Initiator   und   Leiter   der Gruppe   war   Herr   Hubert   Klinger   aus   Zimmerbach/Alsace.   An   dieser   Stelle   möchte ich mich nochmals ganz besonders für die schöne Pilgerzeit bedanken.
Am Bahnhof in Belfort begrüßten wir Hubert der von seiner diesjährigen Pilgerreise aus Santiago de Compostela zurückgekehrt war. In fünf Etappen führte der Pilgerweg zum größten Teil auf dem Elsässischen Jakobsweg, bis zum Abschluss in Notre Dame du Schauenberg. Von Belfort erreichten wir bei schönstem Winterwetter die erste Unterkunft bei den Bénédictines Adoratrices in Bellemagny. Der zweite Tag begann mit trockenem Winterwetter. Das obligatorische Pilgerlied wurde an der Chapelle Notre Dame des Bouleaux bei Guewenheim gesungen. Nach der Mittagspause in Guewenheim, pilgerten wir bei Winterregen bis zur Unterkunft Cercle Saint Thiébaut in Thann. Das Wetter am nächste Tag war auch nicht besser, so kamen wir völlig durchnässt im Maison Saint-Michel in Issenheim an. Die freundliche Aufnahme durch die Schwestern entschädigte uns für den Regentag. Am Tag vier blieb das Wetter wie zuvor. So erreichten wir durch Schneematsch, auf einem schmalen Pilgerpfad, mehr rutschend als gehend unser Zwischenziel Notre Dame du Schauenberg. An unserem heutigen Übernachtungsort Couvent Saint Marc wurden wir herzlich von den Schwestern begrüßt und einem opulenten Abendessen verwöhnt. Am letzten Tag ging es wieder zurück nach Notre Dame du Schauenberg. Viele Tagespilger waren zum Couvent Saint Marc gekommen, um mit uns zu pilgern. Die glückliche Heimkehr von Hubert wurde auf N.D. du Schauenberg mit vielen hinzugekommenen Gäste bei einem Abschlussessen gefeiert. Diese fünf Pilgertage waren wieder sehr erbaulich für Körper und Seele. Viele Dank den Organisotoren und der mit mir geübten Geduld wegen meiner kaum vorhandenen französischen Sprachkenntnisse.
Zwei   Pilgertage   im   Rahmen   der   „Europa   Compostela   2010“.   Übergabe   des   Pilgerstabes   auf   der   Rheinbrücke   von   den   deutschen   Pilgern   an die französischen Pilger.
Zum   Marche   de   l’Avent   2012   trafen   wir   uns   im   Counvent   du   Bischenberg.   Nach   Andacht   und   Pilgersegen   ging   es   frühmorgens   auf   den Pilgerweg.   Die   Chapelle   Notre   Dames   de   Neiges   bei   Saint   Leonhard   war   der   richtige   Ort   für   die   erste   Einstimmung.   Über   Ottrott,   durch verschneiten   Wald,   an   der   Heidenmauer   vorbei,   über   das   freie   Crossmatt,   wurde   der   Mont   Sainte   Odile   schnell   erreicht.   Ein   weihnachtliches Konzert in der Basilika war der krönende Abschluss des ersten Tages. Der   zweiten   Tag   führte   uns   an   der   Odilienquelle   vorbei,   ins   Tal   hinunter   nach   Barr.   In   Andlau   erholten   wir   uns   bei   Fam.   Mosser   mit Pilgeressen   und   Getränken.   Über   den   steilen   Pilgerweg   hinter   Andlau   erreichten   wir   über   Bernhardvilé   und   die   Abbaye   de   Baumgarten   unser heutiges   Etappenziel,   das   Chalet   du   Heissenstein.   Hubert   zauberte   ein   fantastisches   Abendessen.   Besonderes   ausgelassen   sangen   die Pilgerinnen ihre Pilgerlieder. Am   dritten   Tag   wanderten   wir   durch   verschneite   Weinberge   und   weihnachtlich   geschmückte   Dörfer.   Im   Ratskeller   von   Dambach   la   Ville zauberte   Hubert   wieder   das   Mittagessen,   ich   weiss   nicht   wie   er   das   immer   macht.   Ein   besonderes   Lob   an   dieser   Stelle.   Über   Dieffenthal   mit Blick   auf   die   Hohe-Königsburg   und   Ortenburg   ging   es   gemütlich   nach   Châtenois,   das   besonders   weihnachtlich   geschmückt   war.   Das   Cercle Aloysia ist für Pilger eine sehr empfehlenswerte Unterkunft mit nettem Personal und guter Küche. Der   vierte   Tag   begann   bei   frostigen   Temperaturen   und   strahlender   Morgensonne.   Der   Weg   über   Kintzheim,   Orschwiller,   Saint-   Hippolyte und    Rodern    an    der    Burg    Reichenberg    vorbei,    nach    Ribeauvillé.    Mit    schneebedeckten    Zinnen    grüßte    die    Hohe    Königsburg    von    den Vogesenbergen    herab.    Hoch    über    Ribeauvillé    waren    die    drei    Burgen,    St-Ulrich,    Girsberg    und    Haut-Ribeaupierre    zum    Greifen    nah. Mittagspause   war   bei   den   Schwestern   des   Couvent   Devine   Providence   in   Ribeauville.   Bis   zum   Tagesziel   Notre-Dame-de-Dusenbach   war   noch ein einstündiger Berganstieg mit zum Teil vereisten Wegen zu bewältigen. Der   fünfte   Tag   führte   uns   zunächst   am   Kreuzweg   von   Notre-Dame-de-Dusenbach   vorbei,   hinunter   ins   Tal   des   Strengbaches.   Auf   der anderen   Talseite   erreichten   wir   nach   anstrengendem   Anstieg      durch   den   winterlichen   Vogesenwald   gegen   Mittag   die   Auberge   La   Clausmatt. Nach   dem   Mittagessen   wanderten   wir   weiter   durch   den   Winterwald;   an   Hunawihr   vorbei   nach   Riquewihr.   Welch   ein   Kontrast,   in   Notre-Dame- de-Dusenbach   die   absolute   Einsamkeit,   in   Riquewihr   der   Advent-Trubel   eines   Touristendorfes.   Bei   strahlendem   Sonnenschein   war   die   Pilger- Herberge,   La   Petite   Vigne   in   Bennwihr,   schnell   erreicht.   Die   Schwestern   verwöhnten   die   Pilger   mit   einem   vorzüglichen   Pilgermenü.   In geselliger   Runde   klang   der   Abend   aus.   Wie   immer,   wenn   ich   in   Bennwihr   bin,   werde   ich   von   meinem   Pilgerbruder   Jean-Paul   zum   Übernachten   in seinem Privathaus eingeladen. An dieser Stelle den allerherzlichsten Dank, Jean-Paul ist ein echter Pilger mit ganzem Herzen. Die   Etappe   des   sechsten   Tages   ging   hinauf   zum   Couvent   Saint   Marc.   Katzenthal   und   Niedermorschwihr   wurden   zügig   durchquert   bevor   uns der   dann   Weg   hinunter   nach   Turckheim   brachte.   Im   Chalet   du   Club   Vosgien   de   Wintzenheim,   war   von   den   fleißigen   Helferinnen   bereits   das Mittagessen   (ein   komplettes   Menü)   gerichtet   als   wir   eintrafen.   Auf   verschneitem   Pilgerpfad   und   Winterwald   marschierten   wir   hinunter   nach Husseren-les-Châteaux.   Nach   einem   endlosen   Marsch   durch   den   Wald,   erreichten   wir   kurz   vor   Einbruch   der   Dunkelheit   unsere   Unterkunft, den   Couvent   Saint   Marc.   Aber   der   freundliche   Empfang   durch   die   Schwestern   lässt   alle   Mühe   schnell   vergessen.   Eine   heiße   Dusche, gemütliche Zimmer und ein gutes Abendessen runden den Tag ab. Der   siebte   Tag   war   wie   in   der   Bibel   schon   nachzulesen,   eigentlich   ein   Ruhetag.   Gemütlich   pilgerten   wir   hinüber   nach   Notre-Dame-du- Schauenberg.   Der   Ausblick   dort,   einfach   grandios.   Da   ich   kein   französisch   spreche   habe   ich   vom   Abschluss-Gottesdienst   nur   die   Stimmung der   Lieder   mit   nach   hause   genommen.   Der   Marche   de   ‘Avent   2012   wurde   mit   vielen   angereisten   Pilgern   mit   einem   gemeinsamen   Pilger-Essen gefeiert.   Eine   Pilgerreise   der   ganz   besonderen   Art   ist   zu   Ende.   Mir   bleibt   nur   “Danke”   zu   sagen   an   alle   die   den   Marche   de   l’Avent   möglich gemacht haben. Danke für die vielen herzlichen Begegnungen, die erbaulichen Gespräche und positiven Erfahrungen.
Chapelle des Larmes, Mont Sainte Odile
Hermann’s Pilgerwege
Jakobsweg - Via Francigena - Elsass
© Hermann Brenner
Pilgern im Elsass
Die   katholischen   Gefängnispfarrer   des   Elsass   und   die   "Association   des   Amis   de   Saint Jacques     en     Alsace"      organisierten     eine     Pilgerwanderung     im     Dezember     2008     von Wissembourg   nach   les   Trois   Épis.   Das   Pilgern   sollte   dazu   beitragen   Verbindungen   mit   den Häftlingen   in   den   Gefängnissen   und   Menschen   "außerhalb"   der   Gefängnisse   als   Geste   der Brüderlichkeit   zu   verstehen.   Die   teilnehmenden   Pilger   schrieben   deshalb   jeden   Abend viele Grußkarten an verschiedene Haftanstalten in ganz Frankreich. In   neun   Etappen   führte   der   Pilgerweg   von   Wissembourg,   zum   größten   Teil   auf   dem Elsässischen   Jakobsweg,   bis   zum   Abschluss   in   Les   Tois   Épis.   Die   Pilgergruppe   bestand   aus etwa   20   Personen   in   wechselnder   Besetzung.   Initiator   und   Leiter   der   Gruppe   war   Herr Hubert   Klinger   aus   Zimmerbach/Alsace.   An   dieser   Stelle   möchte   ich   mich   nochmals   ganz besonders für die schöne Pilgerzeit bedanken.
Am   Bahnhof   in   Belfort   begrüßten   wir   Hubert   der   von   seiner   diesjährigen   Pilgerreise   aus Santiago   de   Compostela   zurückgekehrt   war.   In   fünf   Etappen   führte   der   Pilgerweg   zum größten   Teil   auf   dem   Elsässischen   Jakobsweg,   bis   zum   Abschluss   in   Notre   Dame   du Schauenberg.    Von    Belfort    erreichten    wir    bei    schönstem    Winterwetter    die    erste Unterkunft   bei   den   Bénédictines   Adoratrices   in   Bellemagny.   Der   zweite   Tag   begann   mit trockenem    Winterwetter.    Das    obligatorische    Pilgerlied    wurde    an    der    Chapelle    Notre Dame   des   Bouleaux   bei   Guewenheim   gesungen.   Nach   der   Mittagspause   in   Guewenheim, pilgerten   wir   bei   Winterregen   bis   zur   Unterkunft   Cercle   Saint   Thiébaut   in   Thann.   Das Wetter   am   nächste   Tag   war   auch   nicht   besser,   so   kamen   wir   völlig   durchnässt   im   Maison Saint-Michel    in    Issenheim    an.    Die    freundliche    Aufnahme    durch    die    Schwestern entschädigte    uns    für    den    Regentag.    Am    Tag    vier    blieb    das    Wetter    wie    zuvor.    So erreichten   wir   durch   Schneematsch,   auf   einem   schmalen   Pilgerpfad,   mehr   rutschend   als gehend     unser     Zwischenziel     Notre     Dame     du     Schauenberg.     An     unserem     heutigen Übernachtungsort   Couvent   Saint   Marc   wurden   wir   herzlich   von   den   Schwestern   begrüßt und   einem   opulenten   Abendessen   verwöhnt.   Am   letzten   Tag   ging   es   wieder   zurück   nach Notre   Dame   du   Schauenberg.   Viele   Tagespilger   waren   zum   Couvent   Saint   Marc   gekommen, um    mit    uns    zu    pilgern.    Die    glückliche    Heimkehr    von    Hubert    wurde    auf    N.D.    du Schauenberg    mit    vielen    hinzugekommenen    Gäste    bei    einem    Abschlussessen    gefeiert. Diese   fünf   Pilgertage   waren   wieder   sehr   erbaulich   für   Körper   und   Seele.   Viele   Dank   den Organisotoren    und    der    mit    mir    geübten    Geduld    wegen    meiner    kaum    vorhandenen französischen Sprachkenntnisse.
Zwei   Pilgertage   im   Rahmen   der   „Europa   Compostela   2010“.   Übergabe   des   Pilgerstabes auf der Rheinbrücke von den deutschen Pilgern an die französischen Pilger.
Zum   Marche   de   l’Avent   2012   trafen   wir   uns   im   Counvent   du   Bischenberg.   Nach   Andacht und   Pilgersegen   ging   es   frühmorgens   auf   den   Pilgerweg.   Die   Chapelle   Notre   Dames   de Neiges   bei   Saint   Leonhard   war   der   richtige   Ort   für   die   erste   Einstimmung.   Über   Ottrott, durch   verschneiten   Wald,   an   der   Heidenmauer   vorbei,   über   das   freie   Crossmatt,   wurde der   Mont   Sainte   Odile   schnell   erreicht.   Ein   weihnachtliches   Konzert   in   der   Basilika   war der krönende Abschluss des ersten Tages. Der   zweiten   Tag   führte   uns   an   der   Odilienquelle   vorbei,   ins   Tal   hinunter   nach   Barr.   In Andlau   erholten   wir   uns   bei   Fam.   Mosser   mit   Pilgeressen   und   Getränken.   Über   den   steilen Pilgerweg   hinter   Andlau   erreichten   wir   über   Bernhardvilé   und   die   Abbaye   de   Baumgarten unser     heutiges     Etappenziel,     das     Chalet     du     Heissenstein.     Hubert     zauberte     ein fantastisches     Abendessen.     Besonderes     ausgelassen     sangen     die     Pilgerinnen     ihre Pilgerlieder. Am    dritten    Tag    wanderten    wir    durch    verschneite    Weinberge    und    weihnachtlich geschmückte   Dörfer.   Im   Ratskeller   von   Dambach   la   Ville   zauberte   Hubert   wieder   das Mittagessen,   ich   weiss   nicht   wie   er   das   immer   macht.   Ein   besonderes   Lob   an   dieser   Stelle. Über   Dieffenthal   mit   Blick   auf   die   Hohe-Königsburg   und   Ortenburg   ging   es   gemütlich nach   Châtenois,   das   besonders   weihnachtlich   geschmückt   war.   Das   Cercle   Aloysia   ist   für Pilger eine sehr empfehlenswerte Unterkunft mit nettem Personal und guter Küche. Der   vierte   Tag   begann   bei   frostigen   Temperaturen   und   strahlender   Morgensonne.   Der Weg   über   Kintzheim,   Orschwiller,   Saint-   Hippolyte   und   Rodern   an   der   Burg   Reichenberg vorbei,   nach   Ribeauvillé.   Mit   schneebedeckten   Zinnen   grüßte   die   Hohe   Königsburg   von   den Vogesenbergen   herab.   Hoch   über   Ribeauvillé   waren   die   drei   Burgen,   St-Ulrich,   Girsberg und    Haut-Ribeaupierre    zum    Greifen    nah.    Mittagspause    war    bei    den    Schwestern    des Couvent   Devine   Providence   in   Ribeauville.   Bis   zum   Tagesziel   Notre-Dame-de-Dusenbach war noch ein einstündiger Berganstieg mit zum Teil vereisten Wegen zu bewältigen. Der    fünfte    Tag    führte    uns    zunächst    am    Kreuzweg    von    Notre-Dame-de-Dusenbach vorbei,   hinunter   ins   Tal   des   Strengbaches.   Auf   der   anderen   Talseite   erreichten   wir   nach anstrengendem   Anstieg      durch   den   winterlichen   Vogesenwald   gegen   Mittag   die   Auberge La   Clausmatt.   Nach   dem   Mittagessen   wanderten   wir   weiter   durch   den   Winterwald;   an Hunawihr   vorbei   nach   Riquewihr.   Welch   ein   Kontrast,   in   Notre-Dame-de-Dusenbach   die absolute     Einsamkeit,     in     Riquewihr     der     Advent-Trubel     eines     Touristendorfes.     Bei strahlendem   Sonnenschein   war   die   Pilger-Herberge,   La   Petite   Vigne   in   Bennwihr,   schnell erreicht.   Die   Schwestern   verwöhnten   die   Pilger   mit   einem   vorzüglichen   Pilgermenü.   In geselliger   Runde   klang   der   Abend   aus.   Wie   immer,   wenn   ich   in   Bennwihr   bin,   werde   ich   von meinem   Pilgerbruder   Jean-Paul   zum   Übernachten   in   seinem   Privathaus   eingeladen.   An dieser   Stelle   den   allerherzlichsten   Dank,   Jean-Paul   ist   ein   echter   Pilger   mit   ganzem Herzen. Die   Etappe   des   sechsten   Tages   ging   hinauf   zum   Couvent   Saint   Marc.   Katzenthal   und Niedermorschwihr    wurden    zügig    durchquert    bevor    uns    der    dann    Weg    hinunter    nach Turckheim   brachte.   Im   Chalet   du   Club   Vosgien   de   Wintzenheim,   war   von   den   fleißigen Helferinnen   bereits   das   Mittagessen   (ein   komplettes   Menü)   gerichtet   als   wir   eintrafen. Auf   verschneitem   Pilgerpfad   und   Winterwald   marschierten   wir   hinunter   nach   Husseren- les-Châteaux.   Nach   einem   endlosen   Marsch   durch   den   Wald,   erreichten   wir   kurz   vor Einbruch    der    Dunkelheit    unsere    Unterkunft,    den    Couvent    Saint    Marc.    Aber    der freundliche   Empfang   durch   die   Schwestern   lässt   alle   Mühe   schnell   vergessen.   Eine   heiße Dusche, gemütliche Zimmer und ein gutes Abendessen runden den Tag ab. Der    siebte    Tag    war    wie    in    der    Bibel    schon    nachzulesen,    eigentlich    ein    Ruhetag. Gemütlich   pilgerten   wir   hinüber   nach   Notre-Dame-du-Schauenberg.   Der   Ausblick   dort, einfach   grandios.   Da   ich   kein   französisch   spreche   habe   ich   vom   Abschluss-Gottesdienst nur   die   Stimmung   der   Lieder   mit   nach   hause   genommen.   Der   Marche   de   ‘Avent   2012 wurde   mit   vielen   angereisten   Pilgern   mit   einem   gemeinsamen   Pilger-Essen   gefeiert.   Eine Pilgerreise   der   ganz   besonderen   Art   ist   zu   Ende.   Mir   bleibt   nur   “Danke”   zu   sagen   an   alle die    den    Marche    de    l’Avent    möglich    gemacht    haben.    Danke    für    die    vielen    herzlichen Begegnungen, die erbaulichen Gespräche und positiven Erfahrungen.
Chapelle Larmes, Mont Sainte Odile
Hermann’s Pilgerwege
Jakobsweg - Via Francigena - Elsass